Fachverband der Holzindustrie Österreichs

Der Fachverband der Holzindustrie vertritt die Interessen der österreichischen Holzbau-, Möbel-, Platten-, Säge-, Ski- und weiterer Holz verarbeitender Industrien auf nationaler und internationaler Ebene. Die Aufgaben des Fachverbands umfassen unter anderem Lobbying, die aktive Mitwirkung an der nationalen und europäischen Gesetzgebung sowie der Normung, den Abschluss von Kollektivverträgen und die umfassende Förderung der wirtschaftlichen Angelegenheiten der Mitglieder, beispielsweise durch Initiativen in den Bereichen Ausbildung, Marketing sowie Forschung und Entwicklung.

Maßgeschneiderter Service

Die österreichische Holzindustrie genießt international den Ruf eines Vorreiters auf den Gebieten Ausbildung, Forschung, Normung und Marketing, die zum nationalen und internationalen Erfolg dieses Wirtschaftszweiges maßgeblich beigetragen hat. Zu diesen Initiativen zählen die Trägerschaft beziehungsweise Unterstützung zentraler Institutionen der österreichischen Holzindustrie, wie des Holztechnikum Kuchl (Ausbildung der Nachwuchskräfte), der Holzforschung Austria (Forschung und Entwicklung) sowie der proHolz Organisation (Marktaufbereitung und Imagepflege) und weiters Kooperationen mit Universitäten.

Erfolg in Zahlen

Die österreichische Holzindustrie konnte im Jahr 2017 ihr Produktionsvolumen um 2,2 Prozent auf 7,87 Mrd. Euro steigern. „Holz liegt voll im Trend und wir sind mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden“, sagt Fachverbandsobmann Dr. Erich Wiesner. „Die nachhaltige Verwendung von Holz ist klimapolitisch sinnvoll und die Eigenschaften von Holzprodukten überzeugen in vielen Anwendungsbereichen.“

Zur österreichischen Holzindustrie zählen 1.350 Betriebe mit zusammen mehr als 26.224 Beschäftigten. Mit rund 1.000 Unternehmen machen die Sägewerke den größten Anteil aus, weiter gehören folgende Bereiche zur vielfältigen Holzindustrie: Bau, Möbel, Platte und Ski. Charakteristisch sind ein über Jahrzehnte stabiles Beschäftigungsniveau und eine starke Exportorientierung der überwiegend mittelständischen Betriebe, die sich hauptsächlich in Familienbesitz befinden.